URBANES WOHNEN IN DER EHEMALIGEN UHRENFABRIK BULOVA IN BIEL

ES IST EINE KÜCHE AUS METALL, DIE DAS INDUSTRIELLE ASSOZIIERT UND DAMIT HERVORRAGEND DAS LOFT-AMBIENTE VERKÖRPERT

Zeitlos ist, was sich verändert. Wo einst während 40 Jahren die damals viertgrösste Uhrenherstellerin der Welt produzierte, wird heute in eleganten Räumen gewohnt: Die Miet-Lofts in der alten Uhrenfabrik Bulova in Biel sind ein besonders gelungenes Beispiel für  den Umgang mit Zeit. Der schlichte Fabrikbau liegt in einem ruhigen Wohnquartier in Biel und wurde ab 1915 in mehreren Etappen realisiert. Als ehemaliger Ort der Präzision hat sich die Uhrenfabrik unter den Händen eines innovativen Unternehmers massgenau den Bedürfnissen der Zeit angepasst.

PRÄZISION UND GENAUIGKEIT

«Die hohen Räume mit ihrem Industriecharakter und ihren typischen Uhrenmacher-Fenstern haben sich für eine Umgestaltung in Lofts geradezu angeboten», sagt Philippe Genoux. Als Eigentümer und Architekt hat er zusammen mit seiner Frau, der Architektin Caroline Genoux, das Gebäude gleich selber umfassend renoviert. Entstanden sind Lofts mit viel Licht, die individuell gestaltet werden können.
Die Präzision des Uhrenmacher-Metiers findet sich in der Genauigkeit, mit welcher der Architekt das Feeling der Räume geschärft hat. In diese Klarheit passt die Wahl der Forster Küchen, mit denen jede der 12 Loft-Wohneinheiten sowie die exklusive Dachwohnung ausgestattet sind. Das Material Metall, die glatte Ober-flächenstruktur und der sanfte Glanz haben die Eigentümer überzeugt. Genoux: «Konventionelle Holzküchen in diese ehemals industriell genutzten Räumlichkeiten einzubauen: Das wäre für uns zu banal gewesen.» Die Element-Bauweise von Forster machte es möglich, für jede Grösse und Form der Lofts die passende Küchenstruktur zu finden.

FORMALE SCHLICHTHEIT

Einer der neuen Bulova-Bewohner ist der professionelle Fotograf Remo Zehnder. Er hat am vielen Licht und an der Offenheit seines Lofts Gefallen gefunden. Und am zeitlosen Touch der Forster Küche. «Dank ihrer Schlichtheit passt diese Küche in jedes Loft, egal ob der Raum nur ganz minimal oder eher üppig ausgestattet ist.» In seinem eigenen Loft trennt die Forster Küche den Raum in einen Arbeitsbereich und in einen privaten Bereich. «So wird die Küche zu einem wichtigen Begegnung- und Übergangsort. Und für die Praxis des Kochens ist sie phänomenal ausgerüstet.» Zeitlos eben.