WENN DIE WELT DRAUSSEN TEIL DES INNENRAUMS WIRD

Eine weisse Küche, schlicht und klar in der Ausführung. Die Gestaltung ist funktional, die Atmosphäre behaglich. Eine Küche, die sich nahtlos in die Gesamtkonzeption des Neubaus fügt. Es kam keine andere Küche infrage als eine Forster Stahlküche.
Das Zweifamilienhaus steht in Vinelz, einer kleinen Gemeinde am Bielersee. Die Bauherren Ivo Sollberger und Nandita Boger sind selber Architekten. Sie wollten kein verschnörkeltes Haus in die bäuerliche Umgebung stellen, sondern einen Bau, der das Robuste dieses Umfeldes mit einer klaren Formensprache aufnimmt. Dabei gelang ihnen schon mit der Aussenhaut aus Eternit-Wellplatten ein starker Akzent. Der raue Charakter der Fassade wird mit einer nüchternen Gestaltung der Wände und Decken auch im Innenausbau weitergeführt.

KRAFT ENTFALTEN

Es war ein bewusster Entscheid. Der Ausbau sollte zurückhaltend sein. Wie aussen, so auch innen. «Die Wohnlichkeit wollten wir nicht mit der Grundstruktur der Räume, sondern mit der Möblierung erreichen», sagt Ivo Sollberger. Also musste auch die Küche einen sanft industriellen Charakter ausstrahlen. «Die Forster Stahlküche war dafür die klare Wahl. Mit ihren Stahl-elementen und ihrer schlichten Prägnanz trifft sie die Sprache des Innenausbaus perfekt.»
Die Forster Küche überzeugt die Bauherrschaft mit ihrem klaren und schlichten Design auch im Detail. «Wir wollten eine Küche mit bündigen Flächen, in der nichts vorsteht und nichts ablenkt. So kann sie eine Kraft entfalten.» Dazu verhelfen die glatten Oberflächen und die Einheitlichkeit ihrer Konstruktion und Erscheinung. Eine Forster Küche hat nichts Zusammengebasteltes. «Sie wird als Ganzes wahrgenommen, als etwas Festgefügtes. Das hat uns überzeugt.»
Ivo Sollberger legt bei seinen Gestaltungen Wert auf den zweiten Blick: Die leichte Irritation des Ungewöhnlichen, die einen Bau für eine nachhaltige Wirkung erst perfekt macht. Sein Haus macht keine Ausnahme. Im ersten Obergeschoss durchschneidet eine rundum verlaufende Fensterfläche die Eternit-Fassade. Hinter der aussen bündigen Glasfront, die den industriellen Touch dieses Baus unterstreicht und einen unkonventionellen Anblick bietet, sind die Bereiche Küche und Wohnen angeordnet.

KÜCHE IM OBERGESCHOSS

Die Küche im ersten Obergeschoss: Das ist eine Situation mit einer besonderen Ausstrahlung. Man fühlt sich wie auf einer Kommandobrücke. Der Blick kann wandern. Die nächste Umgebung mit ein paar Einfamilienhäusern und Bauernhöfen, Bäumen, viel Grün, weiter unten der See. Die Welt draussen scheint Teil des Innenraums zu sein, dennoch liegt sie ungreifbar hinter Glas. Dieser Widerspruch erzeugt eine angenehme Atmosphäre aus Offenheit und Geborgenheit. In dieser Küche werden die Sinne geschärft. Das nüchterne Design und der Blick in die Welt ergänzen sich. Wer hier kocht, kocht mit Weitblick.